Das 21. Manuela-Gedenktreffen in Berlin rückt näher

Die Vorfreude wächst: Nur noch wenige Tage, dann richtet sich der Blick vieler Manuela-Fans wieder nach Berlin: Am Samstag, dem 22. August 2026, findet dort das 21. Manuela-Gedenktreffen statt. Die traditionsreiche Veranstaltung gehört seit vielen Jahren zu den festen Terminen für all jene, die das Andenken an die unvergessene Schlagersängerin bewahren und ihre Musik lebendig halten möchten.

Was vor mehr als zwei Jahrzehnten als gemeinsames Erinnern begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen Institution entwickelt. Das jährliche Gedenktreffen bringt Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen, die eines verbindet: ihre Wertschätzung für eine Künstlerin, deren Lieder bis heute nichts von ihrer Ausstrahlung verloren haben.

Auch die 21. Auflage steht ganz im Zeichen der Erinnerung an Manuela. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Treffen weit mehr als ein fester Termin im Kalender. Es ist ein Wiedersehen mit langjährigen Freunden, ein Austausch über gemeinsame Erlebnisse und die Gelegenheit, Erinnerungen an eine der prägenden Interpretinnen des deutschen Schlagers lebendig zu halten.

Die Tatsache, dass das Gedenktreffen bereits zum 21. Mal stattfindet, unterstreicht die außergewöhnliche Beständigkeit dieser Veranstaltung. Während viele Faninitiativen im Laufe der Jahre verschwunden sind, ist es den Organisatoren und den treuen Besucherinnen und Besuchern gelungen, die Tradition über zwei Jahrzehnte hinweg fortzuführen. Damit ist das Manuela-Gedenktreffen heute weit mehr als eine Zusammenkunft von Fans – es ist ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur rund um die Künstlerin.

Manuelas musikalisches Erbe lebt bis heute weiter. Titel wie „Schuld war nur der Bossa Nova“, „Ich geh' noch zur Schule“ oder „Lord Leicester aus Manchester“ gehören bis heute zu den bekanntesten deutschen Schlagern ihrer Zeit und wecken bei vielen Menschen persönliche Erinnerungen. Diese besondere Verbindung zwischen Musik und Erinnerung macht den anhaltenden Erfolg des Gedenktreffens aus.

Mit dem näher rückenden Termin steigt auch die Vorfreude auf das Wiedersehen in Berlin. Viele langjährige Teilnehmer haben ihre Reise bereits geplant, und auch neue Besucher möchten die besondere Atmosphäre des Treffens kennenlernen. So wird das 21. Manuela- Gedenktreffen erneut ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass die Erinnerung an die beliebte Sängerin auch Jahrzehnte nach ihrem Tod lebendig geblieben ist.

     In eigener Sache:                                                                               Wir erinnern uns:

Es war das Jahr 1963. In Deutschland herrschte Aufbruchstimmung. Überall spürte man einen beispiellosen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel. Freddy Quinn dominierte mit seinen gefühlvollen Liedern weitgehend die Schlagerwelt, während die Jugend längst nach einem eigenen Stil suchte.

Plötzlich klang aus den Radios eine neue, frische Stimme, die den Menschen verkündete, dass “allein der Bossa Nova schuld wäre” an ihren Problemen. Der Name der Sängerin: MANUELA.

Mit diesem Lied begann eine für die damalige Zeit außerordentliche Karriere einer jungen Sängerin, die alle Attribute dieser Zeit verkörperte: Jung, quirlig, modisch aktuell und aufgeschlossen, dazu mit einem Aussehen und einer Figur, die nahezu jeden zum Träumen brachte. Die Jungens wurden schwach bei ihrem Anblick und die Mädels sahen in ihr das Vorbild, dem es nachzueifern galt. Kurzum, sie wurde für das nächste Jahrzehnt zu einem absoluten
Teenie-Idol.

Aber sie hatte, was damals eher noch ungewöhnlich war, auch eine besondere Einstellung zu ihren Fans. Ihr Fan-Club wurde mit unzähligen “Nebenstellen”  zu dem wohl größten 60er Jahre. Jeder Fan wurde von ihr behandelt, als wäre er der einzige. Wo immer es möglich war, erhielten die Mitglieder der Clubs Vergünstigungen, wurden zu besonderen Anlässen eingeladen und von ihr persönlich betreut.

Es bildeten sich schnell ein ganz besonderer Kosmos rund um die Begeisterung für sie. Unter ihren Fans entstanden persönliche Freundschaften, aus denen sogar Ehen hervorgingen und nicht wenige Kinder wurden in dieser Zeit auf den Namen Manuela getauft. Diese Freundschaften waren von  außerordentlicher Dauer, sie hielten auch an, als der musikalische Stern Manuelas zu sinken begann. Ja im wahrsten Sinne des Wortes, “ bis über den Tod hinaus”.

Regelmäßig treffen sich viele ehemalige Mitglieder des Fanclubs und Menschen, die Manuela auf verschiedenste Weise ein Stück auf ihrem Erfolgsweg begleitet haben, (der Manuela-Freundeskreis) zu jährlichen Begegnungen. Auch heute noch, nachdem Manuela bereits vor 25 Jahren von uns ging.

Doch nun befindet sich das alles an einem Wendepunkt: Wir, Manuelas unerschütterlichen Fans sind inzwischen alle deutlich älter geworden. Sehr viele von uns können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Treffen teilnehmen und viele  sind auch leider bereits Manuela “gefolgt”.

Es werden immer mehr und so fällt es immer schwerer noch Teilnehmer zu finden, die mit ihren ehrenamtlichen Einsatz diese Treffen ermöglichen.

Schweren Herzens wurde nun der Entschluss gefasst, diese Treffen “Im großen Stil” zu beenden. Das Treffen, das dieser Einladung zu Grunde liegt wird also zum letzten Mal in dieser Form stattfinden.

Ob und wie es gegebenfalls Aktivitäten im kleinen Kreis (eventuell regional) geben wird, ist derzeit nicht abzusehen. Aber alles was diesbezüglich zu vermelden gibt, wird nach wie vor von unserem Freund Reinhard Pahlitzsch auf der Web-Seite “https://www.manuela-music.eu/” akribisch veröffentlicht werden.

Es wäre also sehr, sehr schön, wenn Du/Ihr dieser Einladung Folge leisten würdet, damit wir uns alle noch einmal persönlich sehen können und die unzähligen Erinnerungen und Freundschaften noch einmal verfestigen können.      

Also dann ...

Text: Thomas Frey - Spandauer Volksblatt
Spandau. Die Sängerin Manuela (1943-2001) starb vor 25 Jahren. Seither haben sich ihre treuen Fans regelmäßig und meistens in den Sommermonaten zu ihrem Gedenken getroffen. Die Zusammenkunft am Sonnabend, 22. August, wird allerdings die letzte in diesem Rahmen sein.

Schweren Herzens sei der Entschluss gefasst worden, diese Treffen in großen Stil zu beenden, heißt es in einer Nachricht, die Manuelas Bruder Klaus Dittmer an das Spandauer Volksblatt schickte. “ Wir, Manuelas unerschütterlichen Fans, sind inzwischen alle deutlich älter geworden”. Sehr viele können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr teilnehmen, “und viele sind auch leider bereits Manuela gefolgt”.

Ort der Begegnung ist traditionell das Brauhaus Spandau an der Neundorfer Straße. Beginn ist um 16 Uhr. Auch promimente Gäste werden erwartet, unter anderem der Schlagerstar Bert Beel oder Paul Busch, Nachfahre der bekannten Zirkusdynastie und einst eng mit Manuela befreundet. Aber auch in der jüngeren Generation hat die Künstlerin noch heute Anhänger. Beim Gedenktreffen wird es einen Auftritt von Tobias Schmitz geben, Der Mann ist Hobbysänger, stammt aus der Eifel und ist erst 34 Jahre alt.

 Manuela (bürgerlich Doris Wegener) war vor allem in den 1960er- und 7oer-Jahren ein großer Star. Bekannt wurde sie mit dem Hit “Schuld war nur der Bossa Nova.”. Dass sich ihre Fans regelmäßig in Spandau versammeln ist kein Zufall. Denn Manuela hat viel Jahre in Kladow gewohnt. Seit 2010 gibt es dort auch einen Manuelaweg. Das letzte Treffen findet vier Tage nach ihrem Geburtstag (18. August) statt.Auch in Zukunft seien eventuelle kleinere und eher regionale Zusammenkünfte möglich, teilte Klaus Dittmer ebenfalls mit. Wer sich darüber informieren möchte, findet künftig weitere Hinweise unter:                                                 www.manuela-music.eu.

Die   aktuelle   MANUELA   Club-Post-CD+

2024.10.1
2024.14.1

Beim 19. Manuela Gedenktreffen in Berlin
am 28. September 2024 im Brauhaus Spandau
wurde die neue Club-Post-CD

“EINE KLEINE RARITÄTEN-SAMLUNG”

vorgestellt und einige Exemplare sind noch vorrätig.

  Die Auslieferung des Restbestandes erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der Bestellung.

Die Interessenten
erhalten nach Eingang der Bestellung die Kontoverbindung (möchten wir aus Datenschutz hier nicht bekanntgeben) und die Versendung erfolgt umgehend nach Zahlungseingang .

Jetzt schnell sein und die neue
Manuela Club-Post-CD
„Eine kleine Raritäten-Sammlung“
mit 8 seitigem Booklet sichern.

2024.11
2024.12.1

Die streng limitierte Auflage wurde am
28. September 2024
auf dem 19. Manuela- Gedenktreffen in Berlin vorgestellt und ist zum Preis von 7,99 EUR (bei Versand zzgl. 1,80 EUR Porto) erhältlich.
Diese CD wird nicht über den Handel vertrieben und der Restbestand kann nur über
info@manuela-music.eu bestellt werden.

Eine spätere zweite Auflage der CD ist nicht geplant und wird es definitiv nicht geben

                                                                            Neu auf YouTube!
Drei MANUELA-Medleys sind jetzt online – mit ihren schönsten Songs zum Mitsingen und Erinnern!
Walter Röckle hat in der Zeit vom April bis August 2025 viele schöne Titel mit Fotos und Video-Clips von und mit MANUELA zusammengestellt. Freuen Sie sich auf eine musikalische Reise durch die größten Hits der beliebten Sängerin.
Hier geht es direkt zu den Videos:

MANUELA - Sahnehäubchen Medley 1964-2000 * MANUELA - Goldstücke Medley 1963-1968 * MANUELA - Meisterwerke 1968-2000
 

Drittes Buch über Manuela >veröffentlicht 2023<
ist noch erhältlich
  

Wer das Buch “Manuela Karibikkrimi” direkt beim Autor Joachim Kuhrig bestellt
(j.kuhrig@web.de) kann auf Wunsch eine Widmung und zusätzlich eine kostenlose Manuela-Vinyl-Single aus den Achtzigerjahren erhalten.

NEUESTES BUCH - 2025
Anekdote über Manuela wird u.a. ebenfalls erzählt.
 

Der Verkaufserlös aus dem diesem Buch ist für die Grabpflege von Manuela vorgesehen.

Berlin im Dezember 2025:
Das eine von zwei Manuela Straßenschildern ist weg!
Wurde der “Manuelaweg” gestohlen???

         Das zweite Manuela Straßenschild ist weg!

Ob es von einem Manuela Fan gestohlen oder von der Berliner Straßenbehörde entfernt wurde, wissen wir (noch) nicht.

Klaus erfuhr von der zuständigen Straßenbehörde am Montag den 22. Dezember 2025, dass der Manuelaweg eine Privatstraße ist und in diesem Fall müssten die Eigentümer dafür sorgen, dass das Straßenschild wieder ersetzt und neu angebracht wird.

Wie es in diesem “Krimi”weitergeht werden wir natürlich hier auf der Manuela Erinnerungsseite selbstverständlich berichten.

       Kleine Info zum Manuelaweg in Berlin!

Manuela wohnte in den 1960er Jahren in der Selbitzer Straße 129 in Berlin-Kladow in einem noch an der Ecke zum Bechsteinweg stehenden Bungalow. Die Nennung der Straße nach Manuela auf dem Gelände des einstigen Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) geschah auf Anregung des damaligen Spandauer Bürgermeister Konrad Birkholz (CDU), der Fan und Freund der Sängerin war

Text aus Wikipedia über Sängerin Manuela

Inzwischen konnte Manuelas Bruder mit den Eigentümer-Beirat vom Manuelaweg sprechen. Die verantwortliche Dame sagte ihm, dass das Manuela-Straßenschild schon seit ca. 2 Jahren vermisst wird. Bei der Amtlichen Stelle wurde nachgefragt, wer nun für das fehlende 2. Straßenschild aufkommt. Dieses konnte bislang nicht geklärt werden. Der bisher umfangreiche Schriftverkehr brachte bis heute auch kein positives Ergebnis.

Zu der Eigentümerversammlung am 20. Mai 2026 waren nur sehr wenige Eigentümer anwesend und die berufen sich auf eine alte Vereinbarung mit dem Spandauerverkehrsamt und da hieß es, dass es nur als Privatstrasse genannt wird und somit auch für die Kosten eeines neuen schildes aufkommen müssten. Das Spandauer Amt wird somit noch einmal angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Wir berichten wenn ein Ergebnis vorliegt.

Der Eigentümer-Beirat ist sich auch sicher, dass ein Manuela Fan sich das Straßenschild
unberechtigter Weise angeeignet hat.

Wenn das so sein sollte, finden wir, dass der unbekannte Manuela-Fan das Gedenken und die Ehrung unserer Manuela sowie dem Manuelaweg großen Schaden zugeführt hat.

Berlin im März - April - Mai 2026
Der “Krimi” über das verschwundene  Manuela Straßenschild
geht in eine weitere Runde!

Manuelas Bruder Klaus erfuhr von einem Berliner Manuela Fan, dass eins von den zwei Manuela Straßenschildern fehlen würde.

Klaus fuhr in der dritten Dezemberwoche 2025 zum Manuelaweg um sich zu vergewissern, ob wirklich ein Manuela Straßenschild fehlt.

Tatsächlich fehlte ein Manuela Straßenschild. Klaus befragte einen Bewohner des Manuelawegs der gerade aus dem Manuelaweg kam, ob er wüßte warum das eine Straßenschild nicht mehr vorhanden sei. Der Bewohner sagte ihm, das hätte er auch schon bemerkt und wisse aber nicht warum es fehlen würde.